Palais Schwarzenberg

Selten, aber doch besichtigen wir Orte, die zwar in prominenter Lage, aber dennoch im zarten Nebel des Vergessens liegen. Konkret handelt es sich dabei um das Palais Schwarzenberg, das zentrumsnah an den Schwarzenbergplatz anschließt. Trotzdem hier von Zeit zu Zeit Veranstaltungen stattfinden, entzieht es sich durch die umgebenden Mauern und den vorgelagerten Parkplatz hinter der etwas versteckten Zufahrt dem Alltag der meisten Passanten. Ende September ergab sich die Möglichkeit das Palais Schwarzenberg zu besichtigen. Ursprünglich wurde es von Graf von Mansfeld Ende des 17. Jahrhunderts in Auftrag gegeben, Baumeister war Johann Lucas von Hildebrandt. Als Graf von Mansfeld 1715 starb, verkaufte seine Familie den Besitz an Fürst Adam Franz Carl von Schwarzenberg, der Johann Bernhard Fischer von Erlach mit dem Weiterbau beauftragte. Als dieser 1723 starb, setzte sein Sohn Joseph Emanuel die Arbeiten fort, die 1728 ihren Abschluss fanden. Noch heute ist das Palais im Besitz der Familie Schwarzenberg, die hier auch einen Trakt der Nebengebäude bewohnt. Das Hauptgebäude kann seit 2006 für Veranstaltungen gemietet werden. Davor waren ein Hotel und ein Restaurant darin untergebracht. Im Juni 2014 wurde an ein schweizerisch-deutsches Konsortium die Lizenz zum Betrieb eines Grand Casinos vergeben.

Herzlichen Dank an Hr. Dr. Schaffgotsch von der Fürstlich Schwarzenberg’schen Familienstiftung für die Genehmigung zur Veröffentlichung der Bilder und an Hr. Brockmeyer von der Agentur Trummer und Team, der uns durch das Palais führte.

Rundgang

Hotelzimmer

Zimmer des einstigen Hotels

Prunkraum - Unter dem sichtbaren Parkett verbirgt sich das kunstvolle Intarsienparkett.

Prunkraum – Unter dem sichtbaren Parkett verbirgt sich das kunstvolle Intarsienparkett.

Intarsienparkett

Intarsienparkett

Luster in einem Prunkraum

Luster in einem Prunkraum

Barocker Ofen

Ofen

Kuppelsaal

Kuppelsaal

Luster im Kuppelsaal

Luster im Kuppelsaal

Spiegel im Kuppelsaal

Spiegel im Kuppelsaal

Reiche Verzierungen im Kuppelsaal

Reiche Verzierungen im Kuppelsaal

Marmorsaal - Galerie Die Blaufärbung entstand durch Lampen, die für eine Veranstaltung installiert waren.

Marmorsaal – Galerie
Die Blaufärbung entstand durch Lampen, die für eine Veranstaltung installiert waren.

Marmorsaal - Galerie Die Blaufärbung entstand durch Lampen, die für eine Veranstaltung installiert waren.

Marmorsaal – Galerie
Tische, Sessel und Lampen waren Teil einer Veranstaltung.

Marmorsaal - Galerie Tische, Sessel und Lampen waren Teil einer Ausstellung.

Marmorsaal – Galerie
Tische, Sessel und Lampen waren Teil einer Veranstaltung.

Marmorsaal - Galerie Blick auf einen Nebentrakt

Marmorsaal – Galerie
Blick auf einen Nebentrakt

Marmorsaal - Galerie Stundenlang könnte man hier an die Decke starren und doch immer wieder Neues entdecken.

Marmorsaal – Galerie
Stundenlang könnte man hier an die Decke starren und doch immer wieder Neues entdecken.

Goldfiguren in einem kleineren Raum westlich der Galerie

Goldfiguren in einem kleineren Raum westlich der Galerie

Obere Galerie der Kapelle mit Fenstern zum Schwarzenbergplatz

Obere Galerie der Kapelle mit Fenstern zum Schwarzenbergplatz

Blick von der oberen Galerie der Kapelle hinab zum Marienbild

Blick von der oberen Galerie der Kapelle hinab zum Marienbild

Marienbild in der Kapelle

Marienbild in der Kapelle

Kuppel der Kapelle mit Galerie

Kuppel der Kapelle mit Galerie

Frisch restaurierte Statue im Garten des Palais

Frisch restaurierte Statue im Garten des Palais

Auch diese Vase wurde frisch restauriert. Alle diese Gartenelemente wurden nach Originalplänen wieder an den ihnen zugedachten Plätzen aufgestellt.

Auch diese Vase wurde frisch restauriert. Alle diese Gartenelemente wurden nach Originalplänen wieder an den ihnen zugedachten Plätzen aufgestellt.

Die Götter der Antike unterhalb des Kuppelsaals

Die Götter der Antike unterhalb des Kuppelsaals

Ansicht des Palais Schwarzenberg aus dem Garten

Ansicht des Palais Schwarzenberg vom Garten aus

Text und Bilder: Thomas Keplinger