Altbergbau

Von Zeit zu Zeit ergibt sich die Möglichkeit alte Bergbaustollen zu befahren. Hier ist höchste Vorsicht geboten, denn der Zahn der Zeit nagt auch an diesen Orten und nicht selten gibt es in den Stollen senkrechte Schächte, die auf tiefere Sohlen führen.

Die ersten Bilder stammen von einem Blei-Zink-Abbau in Österreich, der im frühen 17. Jahrhundert begann und bis Anfang des 19. Jahrhunderts betrieben wurde. Dann war der Abbau nicht mehr rentabel und die Stollen wurden nicht mehr benötigt.

Der zweite Teil der Bilder zeigt einen Altbergbau in Deutschland. Es handelte sich dabei um einen Schieferabbau. Mit den hier gewonnenen Schieferplatten wurden Hausdächer gedeckt, Mauern verkleidet und so mancher Firmentext wurde auf Schiefertafeln aus den Brüchen geschrieben. Viele der Häuser hier sind völlig in schwarze Schiefertafeln gekleidet, vom Dach bis zum Keller, was den Orten ein eigentümlich dunkles Äußeres verleiht. Der Beginn der Abbautätigkeiten in diesem Großraum liegt ungefähr im 13. Jahrhundert, das Ende ist noch nicht erreicht. Noch heute gibt es dort aktiven Abbau des blauen Goldes, wie der Schiefer in der Region auch genannt wird.


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